Rote Fahne mit der Aufschrit DIE LINKE.

Mülheim an der Ruhr 2020 Eine Stadt für alle

Kinderarmut ist ein hausgemachter Skandal und politisches Versagen

Dazu Andrea Mobini Kreissprecherin der Linken Mülheim: “seit 2007 ist der rasante Anstieg der Kinderarmut in Mülheim bekannt, seit Jahren tut sich wenig bis nichts, runde Tische werden in Mülheim aber viel zu oft zur langen Bank, ohne die Vereinbarung konkreter Maßnahmen. Mahnungen von Sozialwissenschaftlern werden ignoriert.
Kinderarmut muss die höchste politische Priorität haben, wenn man nicht eine ganze Generation verlieren möchte. Es braucht Konzepte die greifen, dazu gehören unter anderem der Ausbau von U3 Plätzen, eine enge Verzahnung von Familie bis Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, kostenlose Freizeit und Sportangebote, damit Kinder und Jugendliche teilhaben können.
Es braucht auch eine andere Wohnraumpolitik, die aufhört sozialen Wohnungsbau nur im Norden anzusiedeln, sondern endlich dazu übergeht sozialen und bezahlbaren Wohnraum wo überall zu schaffen, denn auch das soziale Umfeld spielt eine große Rolle.
Das sind kleine Stellschrauben die Kommunen leisten können und müssen, natürlich braucht es eine Ausfinanzierung der Kommunen und für Mülheim einen Altschuldenschnitt, aber darauf darf die Politik sich nicht verlassen, sondern sie muss ihr Möglichstes tun.“ So Mobini weiter.

Veröffentlicht am 01.08.2020